PRET A FAIRE

Der März bringt ein neues Projekt mit sich. Ich stricke! Mein eigenes Jäckchen! Einerseits motiviert mich die Übergangszeit, die nach Abwechslung nach einem neuen Jäckchen schreit und andererseits ist es die Werterhaltung meiner Wertschätzung gegenüber «Rohstoffen».

Denn leisten können wir uns mehr oder weniger Alles und einfach und vor allem schnell. Was bedeutet es aber sich die Zeit zu nehmen etwas selber zu gestalten und zu erschaffen? Arghhh, die liebe Zeit! Das liebe Wollen! Das liebe Tun! Im Widerspruch mit dem lieben S O F O R T!

Ja, was tun wir da eigentlich? Sind wir dem System der eigens erschaffenen Maschinerie ämu in der Schweiz verfallen? Gilt es nahezu als Befreiungsschlag und Luxus wenn wir das tun, was wir lieben? Oder lieben wir alle das was wir tun?

Vielleicht verursachen wir uns da unsere eigenen Laufmaschen, dass wir nicht tun, was uns gut tun würde, weil Geld und Sicherheit so grosse Wichtigkeit inne hat. Mmmhhh, ich stricke. Und denke. Und es tut so gut. Weil man das dabei besonders gut in Kombination kann. 

Eine unabhängige Kombination, aber von zwei wunderbaren Frauen, die mich inspirieren, möchte ich heute erzählen. Marta Bahillo Gründerin von Babaà aus Spanien und Susanne Wadsack aus Zürich mit dem Label pret-a-faire.


pret-a-faire

Kennsch no: «inestächä, umeschla, dürezieh und abelah». Die Zürcher Designerin Susanne Wadsack bringts mit dem Zitat von Konfuzius auf den Punkt:

Es ist nicht wichtig wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst. Konfuzius

Masche um Masche entsteht die pret-a-faire Strickkollektion. Und wie hatte ich eine Freude, als vor kurzem die Strickbox, mit allem was es zum Selberstricken braucht, eintraf. Die Box enthüllte hochwertige Wolle, so abgezählt, dass am Ende kein Ärmel fehlt, Stricknadeln in der passenden Nummer, eine Wollnadel, natürlich die Anleitung und für die stolze Strickerin oder den stolzen Stricker (und glaub mir das werd ich sein) ein «MADE WITH LOVE» - Anhänger zum einnähen.

Und damit die Strickarbeit gut für unterwegs mit gepackt werden kann, eine schöne «I love knitting»-Bag. 

I am amazed und ich hoffe nur ich vertuble es nicht. Weil sich mit diesem Blog-Post der Druck leicht erhöht ;). Und wenn alle Stricke reissen, gäbe es da eben schöne Abhilfe mit dem Label babaà.

babaà
Ein fair fashion Label bei dem die Wolle die wichtigste Rolle spielt. Weil 100% natürlich d.h. das Garn ist weder mit Acrylfasern oder anderen synthetischen Fasern gemischt.

Bessere Qualität an Material bedeutet nämlich auch, dass die Kleidung wärmer und länger hält. babaà unterstützt die lokale Textilindustrie und gesponnen wird von spanischen Handwerkenden. Der Loose-Fit-Style von babaà zieht sich durch die gesamte Kollektion and i am loving it.

Ich bin gespannt wie das Projekt knit my strick läuft. Bete um keine Laufmasche, kein Geknüppel oder, dass meine Jungs damit Ball spielen (alles schon vorgekommen).

HAPPY FRIDAY   

PS: Bilder mit babaà Pullover by the charming freespiritshit.



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