BED RITUALS

Ich habe mir lange und gut überlegt, ob ich unser «neues» Schlafzimmer so zeigen möchte. Ist es doch irgendwie ein intimer Ort. Und doch ist es ein Ort wie kein anderer, wo geliebt, gelacht und gelebt wird und meist schlafen Mäni und ich eh irgendwo anders ;). So geht es nachfolgend nicht um das Projekt Schlafzimmer vom ersten in den unteren Stock runter zügeln, sondern um vielmehr. Heute schreibe ich über Bettrituale. 

Bettrituale, die wir mit den Kiddos führen ;). Ich und wir kommen immer wieder zur Erkenntnis, dass die Bettzeit wohl eine der wichtigsten und essentiellsten Zeiten für die Kiddos am Tag ist. Wieso lass ich dich gleich wissen. Ich beginne von vorne...

Zwischen 17.00 bis 19.00 Uhr ist bei uns High-Life angesagt. Müde vom Tag, hungrig und bedürftig nach Bedürfnissen, die jede und jeder manchmal selbst von sich nicht so recht weiss und meist ein Tohuwahobu bei uns.

Ein kleiner Geheimtipp wie sich die Zeit bis es z'Nacht gibt, vereinfachen lässt: Zucker! Yesss! Und nicht wie üblich: «Nei, iz ässe mir de gad.» Zwei, drei Gummibärli intus und der Tisch ist schneller gedeckt als gedacht.

Während dem Nachtessen und je nach Zeit besprechen wir mit den Kiddos wie der weitere Verlauf ist (viva la communication) und jetzt bei dem tollen Wetter lieben wir es alles stehen und liegen zu lassen um gemeinsam nochmals nach draussen zu gehen, ein Spiel zu spielen, aufs Trampolin zu gehen (temporär ohne mich ;) #eingrussandenbeckenboden oder die Kiddos z'la fuschte damit  Mäni und ich uns in Ruhe über den Tag austauschen können. Oder aber wir künden den Kiddos bereits an, dass heute Abend Daddy- und Mama-Time ist, was bedeutet, dass wir mit dem Ritual früher beginnen.

Je nach Stimmung und Müdigkeitspegel rufen wir die Kiddos einzeln oder alle zusammen um sich langsam fürs Bett bereit zu machen. Gesicht und Füsse waschen oder gleich Duschen, Pyjama anziehen, Zähne putzen. Im oberen Stock, wo ich mit den Baumi-Bebelis nächtigen werde (damit beim nächtlichen Stillen möglichst niemand gestört wird) haben wir uns ein Familienbett - einfach eine breite und schmale Matratze am Boden - eingerichtet und wir lieben es!

Und jetzt kommts: JA, manchmal ist die Energie und Geduld von Mäni und mir auch nicht immer gleich da, weil man selbst müde ist oder noch 1000end Dinge zu erledigen hat und möchte die Kiddos am liebsten einfach nur noch ins Bett stecken und gut ist. 

ABER so läuft das nicht oder wir wollen es zumindest nicht so handhaben. Denn wenn wir verstehen und nachvollziehen können weshalb nicht und wir uns in dieser Zeit voll und ganz auf die Kiddos einlassen, ist es meist nachhaltiger und für jeden gold wert!

Die Kiddos beginnen nämlich dann ihr System runterzufahren, zu reflektieren, es kommen Themen auf, die sie tagsüber beschäftigten, aber keine Zeit dazu fanden oder wir sie nicht hatten diese zu besprechen - das Verarbeiten beginnt. 

Eine gute Einstiegsfrage - Eisbrecherfrage, die wir unseren Kiddos jeweils stellen, ist: «Was hat dir heute am Besten gefallen? Erzähl.» Meist teilen Mäni und ich uns jeweils pro Kiddo auf. Diese Zeit ist so wertvoll und wichtig und schon oft erlebten wir wahre Herzensmomente wenn wir uns neben die Kiddos legen und einfach da sind. 

Ich kann mich gut zurückerinnern, als ich selbst ein Kiddo war und es mir nicht gut ging und Angst vor dem Schlafen hatte und mein Paps mir sagte, ich bleibe solange hier, bis du eingeschlafen bist. Ich konnte mich gehen lassen und schlafen. Später erwachte ich nochmals und er war immer noch da, weil er selbst einschlief.

Gerade wenn die Phase vom Angst haben da ist, nehmen wir sie den Kiddos am einfachsten, wenn wir einfach da sind und Sicherheit geben und zusichern solange da zubleiben bis ein leises Schnarchen erklingt. Meist dauerts dann auch nur zwei Minuten, statt zwei Stunden!

Wir erleb(t)en natürlich auch die Phase des ständig und hundertmaligen Aufkommens der Kiddos - ja, unter uns, das kann nerven - aber auch da bewähren sich Kompromisse wie noch etwas Licht haben, Büechli luege oder den Schlafort wählen lassen (wenn die Wahl besteht ;).

Ich glaube die Einschlafszeit ist nicht die Zeit fürs Festhalten an Prinzipien oder sich für einen Kampf zu entscheiden, schliesslich soll der Schlaf kommen und mit schlechter Stimmung schlafen auch wir nicht gerne und gut ein.

Meist ist es unser eigenes inneres Kind, das lauter schreit, als jenes, das vor uns steht. Quelle Zitat

Awhhh, Kinder haben, hat mit ganz viel Empathie haben zu tun. Es geht dabei nicht um Laissez-Faire, Autoritär oder whatever. Es geht ums Bedürfnis sich selber, den Kiddos und als Familie gegenüber. Sind wir unseren Kindern gegenüber empathisch, aber auch authentisch (es geht ja nicht darum zu allem Ja und Amen zu sagen), sind auch sie es. Vielleicht nicht im Moment, aber wir kultivieren es auf diese Weise.

Auch muss es nicht jeden Abend derselbe Inhalt sein wie beispielsweise Singen, Beten, Geschichte erzählen. Hier eine kleine Ideenliste:



Sockentheater mit frischen oder getragenen Socken (Socken einfach über die Hand stülpen, Bettlaken spannen und los gehts...

Zusammen 10 Dinge aufzählen, für die man dankbar ist

Sternenstaub über die Kissen und Köpfchen sprühen

 Rücken- oder Fussmassage (die Kiddos liebens) mit beruhigendem Öl

Schattenspiel mit Taschenlampe oder Bilderbuch-Taschenlampe

Auf dem Globus Länder und Tiere betrachten und darüber austauschen

Abreisskalender für jeden Tag oder Abend

und und und


Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, nur dann wenn wir uns selbst was in den Kopf gesetzt haben. Und ich finde: Mais oui, c'est la vie mit Kiddos! Und immer wieder auch die Entscheidung dazu uns Mühe und das Beste für genau solche Zeiten zu geben.

Und ja, heute wirds ein bisschen länger (wieder einmal ;). Weil bei #lavie möchte ich fortfahren.

Um die Schlaf-Stimmung zu unterstreichen und da spreche ich aus eigenem Herzen ist mitunter die Atmosphäre, das Licht, der Raum an für sich und das Bett sowie der Bettinhalt mitentscheidend.

Die Bettwäsche! Als wir uns dazu entschieden haben unser Schlafzimmer in den unteren Stock zu verlegen, wurde mir bewusst, dass die Zeiten von ungemachten Betten vorüber sind. Aber auch die Ästhetin rief es laut in mir und ja vielleicht sind auch meine Hormone schuld, aber ich bin eine Verfechterin, wenn es um schöne und gute Bettwäsche geht. Und ich wurde fündig! 

Bettwäsche von #lavie. Ein junges Schweizer Label aus Langenthal, das eine wunderschöne Textilkollektion bietet. Casual, funktional und gleichzeitig unaufgeregt schön um in den Schlafstunden zur Ruhe zu kommen. Ich mag besonders die zeitlosen Muster und das detailverliebte Finishing. Das Material - 100% Bio-Baumwolle oder Leinen fühlt sich lieblich auf der Haut an.

#fromeuropewithlove – denn das schreibt #lavie gross. Die Produkte werden fair und nachhaltig in Europa produziert und dabei wird bis ans Packaging gedacht #reduceplastic. Alle Verpackungen sind aus 100% Recycling-Karton oder aus Stoff nachhaltig verpackt.

Die Stoffsäckchen sind super geeignet die Plaids Marta oder das Oberleintuch - golden für heisse Sommernächte! - gleich mit in die Ferien zu nehmen. Oder wers nicht sein lassen kann, packt den Linus (abgebildete Leinen-Bettwäsche aus der Fresh Linen Collection #fromportugalwithlove) mit ein.

So eine Qualität an Bettwäsche hat mir in meiner Schlafkarriere noch Gesellschaft geleistet und toppt Alles (sogar das Spital-Leintuch im Engeried ;) und ich finde gerade bei Bettwäsche ist es doch wieder so eine Frage der Investition und diese von #lavie hält lange wenn nicht solange, bis dass wir nie mehr Schlafen ;).

Wir möchten der lieben & sympa #lavie Crew von Herzen fürs sponsern dieses Blog-Posts danken! Wer sich selbst überzeugen will, darf gerne mal Probe-Schlafen kommen Twin-Action inklusive ;).

So wünsche ich uns allen: stimmige Bettrituale und Bettwäsche, die dich in tiefe und schöne Träume begleitet.

HAPPY WEEKEND & SWEET DREAMS

PS: (wichtiges PS!). Ich bin keine Ratgeberin und erzähle lediglich was sich bei uns über die Elternerfahrung von bald sechs Jahren bewährt hat und das kann und muss nicht für alle stimmen. Vielmehr wünsche ich mir, wenn es Input gibt diesen herauszunehmen, zu prüfen und auch kritisch zu sein, ob das für die eigene Familienform stimmig ist.

UND: auch ich freue mich immer sehr über Inputs was sich bei euch so bewährt hat.



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