OUT OF THE HIDING

So fühle ich mich irgendwie nach bald einem Monat kranker Kiddos und Mann. Und die Spitzenblattern der Zwillinge waren vom ganzen Übel glaub ich wirklich die Spitze. Irgendwie war es eine sehr emotionale Zeit. Der Schlafentzug, das Tragen - das viele Tragen und Mitleiden.

Nicht alleine zu sein und Hilfe zu bekommen, einander Zeit schenken scheint mir als eines der wertvollsten Geschenke, das wir einander geben können.

Es war (ist) streng, dennoch empfinde ich auch solch heftige Zeiten als grosse Bereicherung. Die Prioritäten liegen glasklar auf der Hand, während man mit der anderen dennoch versucht zu jonglieren. Helfende Hände, die einen Zmittag bringen, oder gar den Schaum für die Windpocken vor die Türe stellen, oder ein Tupperware voller Tortenstücke vom Nachbarsdorf importieren, taten gut. Nicht alleine zu sein. 

Vieles blieb wortwörtlich liegen und da hilft eigentlich nur eines: Eine grosse Portion Humor! Ein prallvoller Wäschekorb an ungewaschener Kleidung, den ich doch tatsächlich über drei Wochen nicht vermisste, liess mich im Keller lauthals loslachen, als ich ihn (unter einer anderen Kiste ;) wiederfand. Um im ganzen Liegengebliebenen nicht unter zu gehen, bin ich hin und wieder gegangen. Gegangen im Sinne von Gehen. Habe dazu Musik gehört und ein bisschen vor mich hin geweint. Das tat gut.

Und nun bin ich voller Tatendrang, weil es kommt gut, wird wieder besser. Und ich freue mich über den Schnee, den baldigen Frühling und hei in einem Monat ist Zeitumstellung. 

HAPPY FRIDAY



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