EATALY

Ich bin zurück. Die Familytime tat uns allen gut. Ich habe all meine Kanäle runtergefahren - das brauch ich hin und wieder um normal und mich zu bleiben ;) - bin ich im Kopf frei und voll da, kann ich mich voll und ganz dem Baumi-Flow hingeben. Das war gut. Das war wichtig. Und doch: NICHT erholsam ;). Denn schliesslich nehme ich ja dann auch mehr wahr. Aber dazu ein andermal. 

Wir sind zurück aus dem Land, wo Pasta und Vino Rosso am besten schmecken. Und wenn ich an all unsere kinderlosen (Wein-) Reisen zurückdenke, weil es Erinnerungen weckt... Mammamia, war das schön. Aber das ist es noch immer. Denn unsere Weinreisen, die kommen nun zu uns nach Hause (oder aber man transportiert alle drei Weine ins Land der Weine, weil es doch viel schönere Bilder dort drüben hätte geben können, und transportiert diese dann wieder nach Hause, weil die Zeit wie oben beschrieben voll und ganz der Familie gehörte).

Die Weinreise brachte uns drei edle Flaschen Rotweins und ein simples Pasta-Gericht mit nur drei Zutaten auf das Mäni gestossen ist und ich hier gerne verrate. 

Dieses Gericht ist die wahre und ursprüngliche Carbonara (Fettuccine Alfredo). Alles was danach kam, ist eigentlich too much. Für dieses Gericht brauchst du: Pasta. Butter. Parmigiano. 

Basta la Pasta. Vielmehr schreiben dazu muss ich eigentlich nicht, weil sich die Trilogie von Pasta, Butter, Parmigiano von selbst miteinander verschmelzt und eins wird. 

Und eins werden mit dem was man hat, ist wohl eines der wichtigsten Lebensrezepte, die es gibt. Denn wenn ich den Blick auf das richte, was ich habe, vermisse ich nichts.

Und nun komme ich doch auf mein «nicht erholsam» von oben zurück. Weil es das wie gesagt war, aber ich absolut nicht als schlimm empfand (ok, im Moment selbst hin und wieder vielleicht schon, weil meine momentane Lebensphase weit weg von Weinreisen und Boxspringbetten ist - und meine Augenringe eher zu Tälern als ebenen Weinlandschaften mutieren).

Aber das eins werden, das taten wir genau in dieser intensiven Familienzeit. Und die Woche, die wir wieder zu Hause zusammen verbrachten bevor die Schule wieder losging, war so so schön und e r h o l s a m. Weil wir wieder eins waren. Weil auch wir zur Trilogie oder in unserem Fall zur Heptalogie (musste ich jetzt also schön googeln) fanden.

Aus diesen Ferien habe ich gelernt, dass «nicht erholsam» nicht schlimm ist! Schlimm alleine ist die Bewertung, die ich im Moment äussere, dass es «nicht erholsam» ist und mir und uns schlussendlich nichts bringt - ok, mol vielleicht Luft. Und wenn ich so überlege muss ich wiederum sagen, dass auch das gut und nicht schlimm ist. Weil sagen wie man empfindet nichts mehr als authentisch und nahbar ist. Also ist selbst schlimm nicht schlimm ;).

Nahbar sind auch unsere little dates. Sie sind wichtiger denn je. Und wenn es nur eine Stunde zu einem feinen Glas Rotwein ist. Der Casa de Mouraz vollbrachte die Trilogie - gerade mit dem Parmigiano - als runden Gaumenschmaus.

Das Rotwein-Abo vom Delinat DegustierService überraschte uns mit dem zweiten von vier Paketen mit diesem edlen Tropfen (über das erste habe ich hier berichtet...).

Das Geniessen von Wein ist definitiv was Mäni und mich verbindet. Wir innehalten. Wir diskutieren. Wir visionieren. Wir reflektieren. Und rückblickend glaube ich, dass es genau die nicht harmonischen Momente - eben fernab von Boxspringbetten und Weinreisen - sind, die nachhaltig sind und uns aufzeigen wie wir als Familie und Paar leben möchten. Ein wertvoller Erfahrungsschatz, den wir auf unserer Reise mitnehmen.

HAPPY SUNDAY

PS: Ich danke Delinat von Herzen für dieses Weinpaket und bei allen Boxspringbettenanbietenden und Boxspringbettenkonsumentinnen und -konsumenten und Weinreisenanbietenden und Weinreisenliebhabenden: es ist nicht schlimm ;).

PPS: Irgendwann ist es bei uns auch wieder soweit.

PPPS: Ich danke Mäni einmal mehr für die Unterstützung. Diese Bilder sind unter unglaublichen und unglaublich lustigen Umständen entstanden #trainerhosenliebe.

PPPPS: das schwarze an den Pasta's ist frischer Pfeffer - seither sind wir frischem Pfeffer verfallen!



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