IN THE MIDDLE

...of somewhere? Oder nach fünf Geburten wohl eher noch nowhere ;). Aber lass mich nicht in der Mitte beginnen, obwohl es heute vor allem um die Mitte geht, sondern von Beginn an. Der Beckenboden.

Noch ohne Kiddos verband ich den Beckenboden mehr in Zusammenhang mit «öpis, das da unten schliesst und schon noch gäbig, wenns funktioniert», nach der ersten Geburt realisierte ich dann: «mol, wirklich schon noch sehr gäbig und mol sogar sehr wichtig, wenns funktioniert!» - was sich von Kiddo zu Kiddo mehr und mehr bestätigte.

Nach fünf Geburten so nah aufeinander hat mein Körper mehr als funktioniert und tut er noch immer. Ich bin derzeitig fleissig am Beckenbödeln #ichvergessesnatürlichnie ;) und während ich da im Rückbildungsturnen meine Mitte anspannte, realisierte ich auf einmal, dass der Beckenboden nicht nur Zweck hat um da unten alles schön anzuspannen und zu schliessen, sondern auch Sinn. Denn: DAS. IST. MEINE. MITTE.

Physisch und psychisch passiert während der Schwangerschaft, der Geburt und danach so viel! Geschweige denn nach einer Zwillingsschwangerschaft - alles doppelt #youknow. Und ich möchte dir meine Erfahrungen weitergeben, was mir geholfen hat mich nah-dis-nah zu mitten (und noch dabei bin).

 

PHYSICAL

 

Unmittelbar nach der Geburt habe ich begonnen den Beckenboden sanft anzuspannen. Mit Übungen habe ich aber jeweils im Minimum sechs Wochen gewartet. Nach zwei Monaten habe ich nun einen Rückbildungskurs gestartet, da liegt der Fokus auf dem Beckenboden und den seitlichen Bauchmuskeln - ja keine geraden Bauchmuskeln trainieren!

Eine Woche nach der Geburt von Yua & Zayn ging ich in die Osteopathie um das Becken von der Schwangerschaft (das dreimonatige Liegen...) und der Geburt zu behandeln.



Die ersten sechs Wochen habe ich versucht möglichst nichts schweres zu heben. Ja, mit fünf Kiddos eher ein Ding der Unmöglichkeit und doch habe ich versucht mich so zu organisieren.
#dankemänifürswäschebergetragen

 

Fühle ich mich nicht mittig, achte ich auf meine Atmung. Das Zwerchfell und der Beckenboden arbeiten eng miteinander. Ich mach mir meinen Kaffee mit der Bialetti und während der Kaffee langsam rinnt, atme ich tief ein und aus.

Nach jeder Schwangerschaft und Geburt war es für mich ein neues Kennen- und Lieben-lernen meines Körpers. Gerade in der ersten Zeit, wo ich auf mein sonstiges Training zum Wohle des Beckenbodens verzichte, war es für mich wichtig, mich dennoch wohl zu fühlen.

Was mir für ein ein gutes Körpergefühl dabei half? 
Ein Schlüpfer ;). Richtig gelesen! Ich trug den Kaiserschlüpfer sowie auch den Bauchschmeichler. Beide Höschen sind super bequem, können unter allem getragen werden und halten zusammen, was zusammen gehört ;). 

Der Kaiserschlüpfer eignet sich besonders unmittelbar nach der Geburt. Egal, ob Kaiserschnitt oder nicht. Denn das integrierte Kühlpad, das in die Tasche des Schlüpfers passt, kühlt und ist eine Wohltat für die nachgeburtlichen Schmerzen.
Ich habe hier bereits darüber berichtet.

Der Bauchschmeichler nützt u.a. wenn eine Rektusdiastase vorliegt und stützt im Alltag. Bei meiner Zwillingsschwangerschaft wurde mein Körper aufs doppelte belastet, wobei ich sagen muss, dass ich auch nach einer Einling-Schwangerschaft dieses Höschen getragen hätte, hätte ich damals schon davon gewusst.

Zudem ist das Gewebe nach der Geburt durch die Hormonausschüttung und das Stillen besonders weich #letcallit #pizzateig. Die Höschen bieten jeweils eine Stütze, die sich im Alltag gut anfühlt.

Und yesss, der Monat November bringt ein paar tolle Aktionen hier auf dem Blog...

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Und weil physisch immer mit psychisch einhergeht nachfolgend meine Herzenstipps.

 

PSYCHICAL

Sei geduldig und lieb und einfach schampar nett zu dir!
Die Hormone treiben schon genug ihr Unwesen (ok, mobilisieren auch Kraft).
Zeit heilt alle Wunden und in der Ruhe liegt die Kraft.
#ichsagsmirauchimmerwieder ;)

Sei dankbar. Gerade wenn eine graue Wolke mir die Sicht verschleiert, beginne ich laut aufzuzählen für was ich alles dankbar bin. Nützt enorm!

Was mich zum nächsten führt. Achte auf dein Gedankengut! Denn deine Gedanken entscheiden über dein Leben.

And last but not least: keep smiling! Jaaa, wie ein Honigkuchenpferd. Ich lache und das wiederum schüttet Glückshormone aus. Oder ich weine - das entgiftet!
#letitfloat

 

HAPPY MONDAY

 

 PS: und hier noch eine kleine Auflistung, wann ich amix so Beckenbödeln tu:

⋒ Morgens beim Zwägmachen ⋒ Beim Autofahren ⋒ Beim Kochen ⋒ Nach dem Pinkeln, wenn ich die Hose hochziehe ⋒ Beim Baby's rumtragen ⋒ Beim Niessen ⋒ Beim Husten ⋒ Bei Lachanfällen, aber äbe #duweisstwiesendet ;)

Ansonsten empfehle ich die App Any.Do oder im Kalender einen Reminder zu machen. Das Beckenboden-Training lohnt sich - damit wir nicht wieder in den Windeln enden.



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